Wir dürfen reden.

Wir dürfen zuhören.

Miteinander. Füreinander.

 

Für wen ist diese Selbsthilfegruppe geeignet?

Jeder Mensch, der einen (nahestehenden) Angehörigen an Suizid verloren hat. Es ist dabei unerheblich, wann dieser Verlust passiert ist. Wichtig ist, dass Sie sich stabil genug fühlen, um diese Gruppe zu besuchen.

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Was tun wir?

Wir reden miteinander und hören einander zu. Dabei ist es für Sie wichtig zu wissen, dass niemand reden muss. Auch ein reines Zuhören kann hilfreich sein. Einzig die Angabe Ihres Vornamens und eine kurze Angabe zur Betroffenheit ist obligatorisch, sodass sich alle Teilnehmenden kurz kennenlernen können.

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Warum?

Die Trauer nach einem Suizid wird als eine erschwerte Trauer bezeichnet. Oft geht sie mit Scham- und Schuldgefühlen, Selbstzweifel, Wut, Gefühlen der Machtlosigkeit, Sehnsucht, Isolation, tiefe Traurigkeit und vielen weiteren auch ganz individuellen Gefühlen einher. Wenn ein Suizid passiert, wird er gesellschaftlich oft immer noch tabuisiert und stigmatisiert. Betroffene Angehörige fühlen sich mit ihren Gefühlen und Gedanken oft sehr einsam. Doch leider sind sehr viele Menschen von einem solchen Verlust betroffen und niemand muss damit alleine sein. Genau deshalb gibt es diese Gruppe. 

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Wenn Sie selbst Suizidgedanken haben oder sich in einer schwierigen Krisen- bzw. Lebenssituation befinden, wenden Sie sich bitte an:

Telefonseelsorge:  142 (österreichweit, tägl. von 0-24 Uhr)

Rat auf Draht:  147 (tägl. von 0-24 Uhr)

Kindernotruf (Telefonberatung in akuten Krisen u. Konfliktsituationen):  0800 567 567 (tägl. von 0-24 Uhr)